Tải bản đầy đủ (.pdf) (20 trang)

Denkschriften der kaiser Akademie der Wissenschaften Vol 27-2-0063-0082

Bạn đang xem bản rút gọn của tài liệu. Xem và tải ngay bản đầy đủ của tài liệu tại đây (1.44 MB, 20 trang )

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at

63

BEITRAG
ZUE

IM

THEORIE DES CRÖSSTEN

KLEINSTEN DER FINCTIONEN MEHRERER VARIABLEN
NEBST

EINIGEN ERÖRTERUNGEN ÜBER DIE COMBINATORISCHE DETERMINANTE

Lorenz Zmurko,
K. K.

PKOFKSSOR TEK MATHEMATIK AN DKR TECHNISCHEN ANSTALT

VORGELEGT

IN

UN

LEUBERG, TllAllUEM UITOLIEDF, DER OALIZISCHEN LANDWIRTHSCHAFTS-GESELLSCHAFT.

DER SITZUNG DER MATHEMATISCHNATUR'WISSENSCHAFTLICHEN CLASSE AM


§•

15.

MÄRZ

1S66.

1.

Theorie des Grössten und Kleinsten.
Eine Function erreicht für solche Werthe ihrer Grundvariablen einen Maximal- oder

M inimal werth,

für welche der zugehörige Functionswerth



Nachbarwerthe übertrifft
im zweiten
Nachbarwerthen übertroffen wird.

im

nächsten
seinen nächsten

ersten Falle alle seine


Falle hingegen von allen

Die hieher gehörigen Betrachtungen mögen zunächst blos den primären (reellen) Werthen

sowohl der Function

Es seien nun

selbst, als

XiCC., cCj.

.

auch ihrer Grundvariablen gelten.

.x„ solche

Werthe der Grundvariablen, welche

u=f{x,x.,x,.
zu einem

Maximum

oder

Minimum machen;
^,


.

.x„,)

(1)

ferner seien:

= ra,, = ra^, = ra^,.
i,

die Function:

i,

.

.i„

= ra„

(2)

gehörig kleine primäre, sonst aber beliebige positive oder negative Zusätze, so erhalten wir
die Darstellung aller

Nachbarwerthe der Function u im folgenden Ausdruck:
u=f{x,-irra^,x^ + ra.,,...x„ + ra„).

(3)



:

.

.

.

:

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at

Lorenz Zimirko.

C4

Da

wir zur Darstellung aller möglichen Naclibarwerthe blos

einander unabhängiger Zusätze

$0.

.

.S„,


benöthigen, so steht es uns

gehörig kleiner unter
frei

unter den

(m+l)

Grössen
Zwecke der Discussion möo-lichst
.ß,„
fördernde Eelation zu etabliren, und etwa die Einrichtung derart zu veranstalten, dass man
r a^ a..a^.

(4)

?i

m

eine beliebige, somit auch eine die

.

bei einem sehr kleinen r die Grössen a^ cu.

.

.«,„


endlieh belässt, und nebstbei zur Erfüllung

einer geeigneten Eelation verwendet.

Der eben gegebenen Erklärung gemäss muss unabhängig von
S

speciellen

Werthen der mit

bezeichneten Zusätze

im Zustande des Maximums

A^ u — u
die Difi'erenz

(^)






sich ergeben, d. h. es

muss


Minimums

die Differenz



A



= — iO>
ti

A im Falle des Maximums

die Stabilität des

nega-

tiven — im Falle des Minimums die Stabilität des positiven Zeichens beurkunden.


Verwendet mau

D=

(6)

ax^


in

üblicherweise die Differentiationsdeterminante:

a^+....

«,+
dx.,

+ ax,n

„„,

=_

e,+

-

aa\

r y ax^

?,+

....+^SJ
ux,„
)


zur symbolischen Andeutung der an diejenige Function anzubringenden Differentiationen, vor

welche dieser Ausdruck

in entsprechender

Potenz

Taylor'schen Satze gemäss zur Darstellung der
chung schreiben:

A

(7)

= u — « = ^ T)'u-^'^ D'u+
-

1

wo

für


'-

als


Factor gesetzt wird

,

so lässt sich

dem

erwähnten Differenz A folgende Glei-

in (5)

IPu+ ...+

o

-^

i^s

ij.

D''hi +

^

D'ii,,

«


1

«j=/(.T,-}-;-0«„ x,

liier sehen wir die

+

?-(ki,,.

.

.x^

+ rf)a,„).

oberwähnte Differenz durch eine nach steigenden Potenzen des sehr

klein gedachten r geordnete Eeihe dargestellt, deren jedes einzelne Glied bei der hier voraus-

gesetzten Stettigkeit von

ic

sich grösser gestaltet, als der

Betrag der sämmtlichen nachfolgen-

den Glieder dieser Reihe. Eine Ausnahme hievon bilden nur diejenigen Glieder der Eeihe,
welche unabhänofiff von


?

und den mit a bezeichneten Grössen Nullwerthe

Die Glieder von der Form:

— Dhc, — D""u, — D"«.

.

.

sind in

erhalten.

Bezug auf das kleine

sonst

aber willkürliche r von einer uuo-eraden Ordnunff. und besitzen die Eigenheit, entsfeg-enffesetzte
A^orzeichen anzunehmen, sobald

man

bei unveränderten

«-Werthen dem


r einen

entgegenge-

Werth zuerkennt.
Soll nun die in Eeihenform dargestellte Differenz A die Stabilität des Vorzeichens
gewähren, so darf der oben gepflogeneu Auseinandersetzung zufolge, keines der mit einem
ungeraden Exponenten versehenen Glieder als Anfangsglied von A auftreten, und in Folge
dessen müssen die Werthe x^X2,x.^. .x^^ vor xillem so gewählt werden, dass hiedurch die
setzten

.

Gleichung:
(Q\

,-,

( (In

(hl

du

\

(hl

c/x'"


)

(Ix^

_


"

(/x'i

(/X2

(Ix^

^

(hl


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at
Theorie des Grössten und Kleinsten der Functionen etc.
Beitrag

zw

Erfüllung gehe. Diese Gleichung zerfällt in folgende zur Bestimmung

für willkührliche


6

von

dienende Eelationen:

a'i

Xo X3.

.

.ic„

65

in

du

du
dxi

,h,

^^^

^^^


d.c

dx.^

Die aus diesen in hinreichender Anzahl vorliegenden Gleichungen gezogenen Systeme
von je einander zugehörigen primären Werthen von x^ a\ x.^. .x„ dienen nicht nur zur Ermittlung der entsprechenden Werthe der Function u, sondern auch zur Bestimmung aller zu a
.

Form D'u angehörigeu Gliedern; —
dem Gliede rDu zufällig noch mehrere

gehörigen Coefficienten in allen der
ereignen, dass in Folge (9) nebst

-

es

kann

sich hiebei

unmittelbar darauf-

folgende Glieder der Eeihe (7) gleichzeitig verschwinden. Unter solchen Umständen kann
jedoch nur dann ein Maximal- oder Minimalzustand von u erwartet werden, wenn das diessfällige

Anfangsglied von A einen geraden Exponenten aufweist, wenn somit das erste nicht

verschwindende Glied


in

A der Form —- D-"u angehört. Für diesen Fall hat man aus

(7)

.'«

A

Nimmt man

die mit

6

= 2mI
— Z)-"« +^(2«-|-1)! D^"'+'«+^ ....

(10)

bezeichneten Zusätze so an, dass etwa:

1^0

und

==?,=... i-i + .^+,


e.

+

...

= =

(11)

l,.

werden, so erhält man:
r

^

a,



und

a,

= =
a,

.


.

.

(7,_,

+ a_^, +

.

.

.

= =

(12j

a„,

und auch:



JJ

u

2«!


= 2uldx'"

ci

;

'

s

hiedurch wird besagt, dass man es immer so einrichten kann, dass das erste in (10) vorkommende Glied mit dem 2«"° nach a-, genommenen Differentialquotienten in Bezug auf sein A'orzeichen übereinstimmt.

Die Gleichung (12) lässt sich im obigen Sinne für beliebige Werthe von s auffassen, und
begründet hiemit den Schluss, dass die Differenz A in Bezug auf ihr Vorzeichen nicht stabil
erklärt

werden

darf, sobald

man

unter den gleichtönenden Differentialquotienten:
d-"u

d'^u

d-'i.

(13)

1

verschieden bezeichnete Werthe

antrifft.

a

dx



Hieraus schliesst

man

dass im Falle eines

weiter,

Minimums keiner

dieser

Maximums

keiner dieser Ausdrücke ein positives, dass im Falle eines

Ausdrücke


ein negatives Vorzeichen darbieten darf. Verschieden bezeichnete Eesultate in (13)

gestatten den sicheren Schluss, dass in einem solchen Falle die Function

Maximal- noch

in

ti

sich

weder

einem Minimalzustande befinden kann.

Denkschriften der mathem.-naturw.

Cl.

XXVII. Bd.

Abhandl. von Nichtmitgliedern.

i

in

einem



:

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at

Lorenz Zmurko.

56

Sind nun die gleichtönenden Differentialquotienten sämmtlieh gleich bezeichnet, dann
liegt es uns ob, eine weitere Untersuchung anzustellen, ob der Ausdruck
2n

d'"u

S

i>-"«:

(14)

mit der einzigen Bedingung:

(oCi

!

a"'

erst



A.,„

dx'

dj.\^

+ a, + a3+

.

.

.

+a„,^2?^)

in

Bezug auf beliebige Werthe von

a die Stabilität seines Vorzeichens beurkundet oder nicht.

n^l

hervorgeht, und nur dann Gegenstand der
welcher aus (14) für
Untersuchung sein kann, wenn er nicht unabhängig von den a-Werthen verschwindet, hat
Herr Professor Dr. Joseph Petzval erschöpfend behandelt, und gelangte mittelst einer zweck-


Den Ausdruck

A.,^

mässigen Ausübung des in

in Aussicht gestellten Anrechtes zu einfachen

(4)

geprägten Kriterien [siehe weiter
entscheiden.

Den

welche über die

(48)],

Grundpfeiler dieser über

A..

Stabilität

und präcis aus-

oder NichtStabilität von A^


angestellten Untersuchung bildet nämlich die

Aufstellungo der Relation:

=

^^_^„^^„^+...+«^^

(15)

welche der Beliebigkeit der mit
in

^

l,

bezeichneten Zusätze unbeschadet durch die Werthe von a

Erfüllung zu gehen hat.
In der Erwartung eines ebenfalls günstigen Erfolges habe ich bei der Untersuchung des

Vorzeichens von

A.>,^

folgende der (15) analoge Relation:

(16)


(^^cc:'-;-a:^-ir

...^cr::=^l

zu Grunde gelegt, und hiedurch die Werthe von a in der Art eingeschränkt, dass die einzelnen
a-Werthe blos innerhalb der positiven und der negativen Einheit variiren dürfen.
Setzt

man

in (14) «^

^ ^ =
«^

"3



zeichen die numerischen Werthe der in





^ «» =

A.,,^

2n


1 ""'^

summirt ohne Rücksicht auf die Vor-

spielenden Coefficienten von der

Form:

d-"u

!

a Ja, !«,!.. djK'dx:...
1

so erhält

man

einen endlichen Zahlenwerth

— und

= 8,

welcher ganz gewiss den jeweiligen numeri-

kann behauptet werden, dass der Werth von .4.,,, für
alle möglichen Annahmen der der Bedingung (16) genügenden primären Werthsysteme von

Ä bis -\- S variiren kann, und hiemit
.ct,„ nur innerhalb der endlichen Grenzen von
a^a.^a.i.
schen Werth von

A.,^ übertrifft,

es



.

nothwendifi-er

Weise mindestens Einen endlichen

Mini mal werth

Maximal- und Einen endlichen

aufweisen muss.

Hierauf fussend notiren wir folgende den Ausdruck ^„„ betreffenden Schlussfolgerungen:
a) Gibt es Werthsysteme von aia.,a^. .«,„, welche ein positives A.,„ liefern, so gibt es auch
.

^

)


ganz gewiss solche, welche einen positiven Maximalwerth veranlassen.
L) Gibt es Werthsysteme, von a,a.,.
.«,„, welche ein negatives A„
.

gewiss auch solche, welche einen negativen Miiiimalwerth von

A.,„

liefern, so gibt es

veranlassen.

ganz


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at
Beitrag zur Theorie des Grössten und Kleinsten der Functionen etc.
67

kein

c) Ist

Maximum noch Minimum von

und beurkundet hiemit die
den Maximalzustand von u.


positiv, so

Stabilität des negativen

fähig,

d) Ist kein

A,^,^

Maximum noch Minimum von

Vorzeichens von A, und schliesslich

negativ, so

.4.,,,

positiver Wertlie nicht

ist ^,,„

ist A.,^

negativer Werthe nicht

fähig, und beurkundet hiemit die Stabilität des positiven Vorzeichens von A,

den Minimalzustand von
e)


Ist

diessfällig

überhaupt

und

schliesslich

u.

auch negativer Werthe fähig, so befindet sich
die Function u weder im Zustande des Älaximums noch dem des Minimums.
A.,„

sowohl positiver

als

Demzufolge läuft unsere Untersuchung darauf hinaus, das Vorzeichen blos von denjenigen
Werthen von A.,,^ zu erforschen, welche in Bezug auf die primären Werthsysteme von «j a.,. .a^
den Vorbedingungen wie (8) des Maximal- oder Minimalzustandes von A,,^ entsprechen, und
.

gleichzeitig der Relation (16) genügen.

Zu diesem Behufe
müssen


die

Werthe von

seien bi ba bs.
a^

a.^.

.

.a„ vor

.

dA-,,,

.b„ die unendlich kleinen Zusätze zu a^

Allem
dAo,,

,

^

--^b,-f-^b,+
und ausserdem wegen (16) noch


+b

für sehr kleine Zusätze bi b,.

Zieht

man

.

o,.

.

.a„,,

so

dA.,n

...+—^b,„ = o
.

(18)

die Gleichungen:

ar+af+«r+.. •+«::=
(«.


a.,

die Gleichung:

J-'"

+ (a, +

b,)--""

1

(19)

+

.

.

+ (a„, Ky"=

.

-I-

1

.b„ erfüllen.


Gleichung von der zweiten

in (19) die erste

ab, so erhält

man nach Weglassung

der höheren Potenzen der kleinen Zusätze b:

2naf-'i),

.

.

+ 2;^a;r-'b„, = 0.

.

(20)

Gleichung (20) mit einem erst später näher zu bestimmenden Factor
und subtrahirt selbe dann von der Gleichung (18), so erhält man:
Multiplicirt

i-,

man


+ 2»«^— b, +

die

[^-2.M«r-')b,+[^-2«Wr-]b,+

.

.

.

+[^-2.<"-]b„ =0.

Wählt man nun den Factor s so, dass in (21) etwa der Coefficient von
müssen dann wegen der völlig willkührlichen h-^hi. .b,„ auch die übrigen
.

bj

(21)

verschwindet, so

in (21) vorfindigen

Coeffiiienten jeder für sich verschwinden.

Hiedurch gelangen wir zum folgenden Systeme von (m-\-l) Gleichungen:
dA-in


—^



^riöu^

da,

welche zur Bestimmung von

«,

a.,

dA.>„

,

^

.

f(bu.,
,

a^.

aa„


.

dA^^

,

,

.

.

.

.

= 2nsd::-\

aa„.

.a^ und des Factors s zu dienen haben.

(22)


:

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at

Lorenz Zmurko.


68

Wegen

dD
=-—
d

1

A,,,r=D'"u und

(IX.

da,,

man:

liat

(23)

das

Demgemäss

erhält

man


dx^

dx^

dris

aus (22) folgendes System von Gleichungen:

u^sce-'^

D-'— u
.

= scr:-'

d.r

dx^_

djL\

(24)
o5"

in

+ „=« + „f+...+a;r=l,

denen die symbolische Deutung der Potenzen von D nach (6) und (14) verstanden wird.

Multiplieirt mau die ersten m Gleichungen in (24) der Reihe nach mit a, «^ a^. .«„„ und
.

verbindet die so multiplicirten Gleichungen durch Addition, so erhält man mit Eücksicht auf
die letzte in (24)

ydXi

dXm

dx„

oder

D-"u

(25)

=

s

J

hiemit

A.,,,

=


s,

gezogenen Werthe von s mit denjenigen AVerthen von
Bedingungen
(18) und (19) genügen, d. h. mit denjenigen
A.,„ übereinstimmen, welche den
Werthen von A.,,^, unter welchen die eventuell möglichen Maximal- oder Minimalwerthe von

wodurch besagt wird, dass

A.2„

die aus (24)

sich einfinden.

Die bisherigen Ergebnisse in Verbindung mit der Deutung der Gleichung (25) führen uns
zur Einsicht, dass von nun au der Grösse s die Rolle zufällt, den Schlussstein der Untersuchungen über das Maximum und Minimum einer Function ?i zu bilden.
Setzt

man:

=
und
D:ci.,,

(20)
so erhält

man


= ^,

aus (24):

d

9^-"'-i»

= srT~

^-•'-ht



dx^

d
dx.

(27)

ftem-l

sv:!'-'

V,





1

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at

Wenn man

und Kleinsten der Functionen

Theorie des Grössten

Beitrag zur

Gleichung

die erste

mit jeder nachfolgenden verbindet, und dann aus

in (27)

jedem so entstehenden Gleiehungspaare

s eliminirt, so erhält

^•In

,,-'"—

,.-'"—1


n

=

u

=

d

(^•in~\

69

etc.

V-:

man:

dx.

(2SJ

d

d

^-'"-'


u

r-"

VI

—O

d ^2n—)
u.

(29)

dx„

wobei:
d

^

^ = -r
(Ar,



d

d


d
'".

^'-'+
+T^
dXi







+ ux„_i
1

+ T"
u.c„

^'".-.

(30)



Aus den (m 1) Gleichungen in (28) findet man nach Umständen mehrere Systeme von
primären Werthen der Verhältnisszahlen ?'i ti^v^. .f,„_i und bestimmt mittelst (29) den einem
jeden dieser Systeme entsprechenden Werth von ä, welcher letztere ebenfalls primär ausfallen
.


muss.

Auf Grund der Bemerkungen in (17)
Werthe von s folgende Schlüsse herleiten:

lassen sich aus

dem Vorzeichen

der so erhaltenen

Die Function u befindet sich im Maximum, wenn die eben erwähnten Werthe von

«)

.v

sämmtlich negativ sich ergeben.
b)

Die Function befindet

sich

im Minimum, wenn diese

.•»-Werthe sämmtlich positiv sich

(31)


ergeben.
c)
Ä

Die Function

-Werthe sowohl

zi

befindet sich

positiv als

weder im Maximum noch im Minimum, wenn

auch negativ möglich erseheinen.

Die bisherige Untersuchung über Maxima und Minima von u

von primären aus

(9)

sich

diese

ergebenden Werthe von


Systeme von complexen

z\x.,.

.

.x,„.

Im

betrifft

blos die Systeme

Fall der Einbeziehung der

«jCCo-'^-a-^m müsston wir auch den Zusätzen ^^ t,,. .?„, und folgerichtig
auch den in (2) ersichtlichen r und a complexe Formen einräumen. Das in Bezug auf das


Vorzeichen von A vorherrschende Glied



zulässige Combination der a -Werthe

für r

D-"u erhält etwa für ein primäres r und eine
y.'2'i


r^r'Y — 1

den Werth

fällige Differenz

A der

-^^

D-"u

=—

?•'

den Werth -— D-"u
-

2«!
51.

=

5(,

und dann

und berechtigt somit zum Schluss, dass


positiven sowohl als auch der negativen Vorzeichen fähig

ist,

die diess-

— woraus

weiter geschlossen wird, dass Systeme complexer aus (9) sich ergebenden Werthe von

weder

ein

Maximum noch

ein

Minimum von

u zu veranlassen

vermögen.

für

Xj^x,. ..x^

f32)



:

:

:

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at

Lorenz Ztnurho.

70

Von den besonderen

Fällen der hier vorgetragenen Theorie

mögen

hier blos zwei näher

gewürdigt werden, welche aus dem allgemeinen Fall dadurch hervorgehen, dass man:

m^2
n =

I

II


setzt,

l setzt,

Im

Falle

erhält

I.

und n als eine allgemeine ganze Zahl belässt;
und m als eine allgemeine Zahl belässt.

man

für

(33)

s = -±., + -i-,

„=/(,,..),
und nach

(28), (29):

i


,

\dxi

Die

Y-"~T d

f^

'^

("34)

dx^J

erste in (34) ist

d

dxi

nach

_

^^^

_


dx.,

vom

r,

d.

dx.,

(4«

— 2)'™ Grade;

(

Y""'

d
(/

ydx,

dx„J

die aus derselben sich

ergebenden


Werthe von v^ liefern mittelst Substitution derselben in die zweite eben so viele
primäre Werthe von s, aus deren Vorzeichen die weitere Entscheidung über den Zustand von ii
pi'imären

nach (31) gefallt wird.

Für

n=2

ist

(3,1)

+ 3(22) vl+ 3(13) ,t+

^'f

die erste in (34)

(35)
s

wenn man überhaupt

vom

Q'""

Grade und


gestaltet sich

folgendermassen

l(04)-(40)S r^-3(3,l) i>?-3(22)

^

-(13)

= (31) 1-1+ 3(22) ri+ 3(13) v,+ (04),

die runde

Klammerfassung dahin deutet, dass man

(36)

((üiü')

=

U>

I

cLc

7


die Gleichung:

(I

ax„

einräumt.

Im

Falle II sei

u=f{x,x.,x^.

(37)

wegen n =r

1

erhält

man

.

.x„y,

aus (24)


-— Da = sa, — - Du = m., ;..... Dh = sa,„
dXi
;

,

dx,„

dx.,

und nebstbei
(38)

a:-\-c4

wenn man

diese

+ ai+...i-al=l^

Gleichungen entwickelt, und ganz allgemein die Gleichung

(39)

(w,

bestehen lässt, so erhält


man

=

lu')

aus (38)

=

((o'oj)

=


1

'

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at
Beitrag zur Theorie des Grössten und Kleinsten der Functionen etc.
71

=
(21)
+ (22) «,+ (23) «3+ .... 4 {2m) =
(TOl)a, +
+ (w3)«3+ .... +{mm)a,„ =
(ll)ai-f (12)a,


+ (13)a3+

+{l7n)a„,

a,s

a„,

a,s

a,

(??i2)ö'..,

Wenn man

Gleichungen durch

alle diese

nach den Verhältnisszahlen

man dazu, um

y, t'ji's.

.

.^^„_l


geordnet. Die ersten

bekannten

welche durch Auflösung

s,

vi

(??i

eine Gleichung

a^ a.,.

Gleichungen

Gleichungen verwende

1)

Werthe

für s liefert.

von

Grade nach der UnDiesen m Werthen von s ent-


sprechen ebenso viele Werthsysteme derVerhältaisszahlen v^t^^v^.

Systeme von



m

auszudrücken. Durch Einführung der so erhal-

s

man

tenen Werthe in die letzte Gleichung erhält

a,„s.

dividirt, so erscheinen diese

«,„

diese Verhältnisszahlen durch

(40)

ot"""

.t'„,_i


.

und auch ebenso

viele

.a^.

.

Seien nun zwei Systeme von zusammengehörigen Werthen:

(«1

von denen das

erste in

5

(h

J

«:i



(';„




:

den Gleichungen

*0i

(«1

;

)

«2

;

«!n







«1.

?


(* 1)

«')-'

das zweite hingegen in folgenden Gleichungen

(4^0),

sich ausprägt:
(1 1) «;

+ (2 1) «;+ (31) «;+....+ (ml) «: = a\s

(12) «;

+ (22) a, + (32) «;+....+ (ni2)

= aj

«'„,

(42)

{lni)a[-\-(2m)a2-\-{3m)a'3-f- .... +(?/«,??i)ö|„^ a',/.

Die hier bewirkte Verstellung der Zeiger innerhalb der

Wenn man

Klammern


ist

ja nach (39) gestattet.

Gleichungen (40) der Reihe nach mit a\, a'o, d^. .a^ multiplicirt, und die
so erhaltenen Gleichungen addirt, und als Summe der aufeinander folgenden Verticalpolynome
darstellt,

die

.

man etwa

so erhält

(1

und demgemäss

a,

.

als

a\s'

+


3) «3«;

+ (23) «3«; + (33)

Summe
a.,

.

Verticalpolynom mit Rücksicht auf die

als drittes

dJ +

aller

a.,

.

a-ß'.,

+

.

.


.

+ (m3) a^'^ =

a-,

.

dritte in (42):

d^,

Verticalpolynome:

d/ +

.

.

.

+

a,„

.

dj = d, .a^s-\-


d.,

.

a,s

+...+«;„. a,^s,

oder
[s

Sei



s) {aißi

+ a.al +

.

.

.

-\-a,„dj

=

(43)


0.

nun
s

=p + q j/^

«,

=

a,

+ ß, |/=:T,

a,,

=

et,

+ ,1 Y^^ ,...«,„ =

a„.

+

ß„,


]/—

(44)

das erste den Gleichungen (40) genügende Werthsystem, so können wir immerhin als das
zweite den Gleichungen (42) genügende Werthsystem folgendes ansehen:

s:=p-qY^I, «;= a,-i3,l/=l

,

«:

=a—

ß,

V'^^T,

.

.

.«;,=

«,— ,3,„1/-I.

(45)



:

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at

Lorenz Zmurko.

72

Da

ferner ganz allgemein « „,«1

Hypothese (44)

die

Gleichung

— 2^]/—

(46)

Diese Gleichung

=

(40) in

ijai


lässt sich

o'l

+ ß» sich

man

ergibt, so erhält

auf Grundlage der

folgender Gestalt:

+ aH







+«;+ß;+ß^-f








+ßi,;==o.

durch Annulirung des eingeklammerten Factors nicht erfüllen,

weil dies im Widerspruche mit der zweiten in (oS) die Satzungen:

«1

= =
OCo

.

.

.

= = ^ =
a„,

ßi

j3_.

.

.

.


= ^

zur Folge hätte. Aber auch nicht durch die Satzung q

Hypothese widerspricht. Es

:^

= 0,

bleibt somit nichts übrig,

abstehen und anerkennen, dass

r/j

|J„,

als

dem Gleichungssysteme

CL,

=

.

.


.

r=

U,,^

=

weil dies der in (44) gemachten

dass wir von der Hypothese (44)

(40) complexe i'-Werthe zu

genügen

nicht geeignet sind, dass somit aus (40) nur primäre s-Werthe resultiren können.

Die aus (40) gefolgerte Elimiuationsgleichung
,"'

(47)

+ 6_^,'"-^ + 6„,_36-'"-^+

.

.

in s


habe nun folgende Gestalt:

.^b,s'i-b,=

[Siehe

§.

3 (23)],

welche auf Grund des eben gelieferten Nachweises blos primäre Wurzeln
dessen nicht erst aufgelöst zu werden braucht,

um

in

zulässt,

und

in

Folge

Bezug auf den Zustand der Function

ti


folgende Kriterien zu bieten:
aj Bietet die Coefficientengruppe in (47) lauter Zeichenfolgen, so ergeben sich die zuge-

hörigen s-Werthe sämmtlich negativ und u befindet sich im
(48)

bj Bietet die Coefficientengruppe in (47) lauter

Maximum;

Zeichenabwechslungen, so ergeben

sich

die zugehörigen

s-Werthe sämnitlicdi positiv und u befindet sich im Minimum;
Finden sich in (47) sowohl Zeichenwechsel als auch Zeichenfolgen ein, so ergeben
sich die betreffenden s-Werthe theils positiv, theils negativ, und u befindet sich weder im
Maximum noch im Minimum.
cj

Die Bildung der Eliminationsgleichung (47) aus (40) wird nach Gramm er am einfachDeterminante durchgeführt. Es sei mir hier gestattet die
einschlägige Theorie in möglichster Kürze beizufügen. Bei dieser Gelegenheit werde ich mich
sten mit Hilfe der combinatorischen

bestreben, nebst einigen auf die Darstellung sich beziehenden Vereinfachungen, eine wichtige

Eigenschaft der sogenannten Functionsdeterminante mit einem Beweis zu belegen, Avelche unbewiesen vom Herrn Otto Hesse aufgestellt und zur Transformation der zweiten Variation
eines bestimmten Integrales


von der Form

^=f/{.v,!/,y',i/\...>jnch
mit ausgezeichnetem Erfolg verwendet worden

Minimums von A

ist,

zu gelangen. (Siehe Journale von

um

zu den Kriterien des

Grelle,

Maximums und

54. Band, pag. 249.)


:

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at
Beitrag zur Theorie des Grössten und Kleinsten der Functionen etc.
73

§•


Über

2.

combinatorische Zeichengruppe.

die

Einer jeden aus den Elementen

1, 2, 3, 4,

.

.

.





1),

n gebildeten Permutationsform

System von je Q) Amben, von denen einige von Links nach Kechts gehend,
Zunahme,
die übrigen hingegen eine Abnahme beurkunden. Die ersteren Umstände

eine
mögen Steigungen, die letzteren hingegen Senkungen heissen. Die Anzahl der Steigungen und Senkungen zusammengenommen beträgt demnach Q).
Zu einer Permutationsform P„
AkBkC, in welcher h und k einzelne Elemente vordurch
die
und
A,
B,
aus
den
übrigen Elementen gebauten Partialgruppen angestellen,
C,
deutet sind, findet man die in Bezug auf das Elementenpaar hk zugeordnete Permutationsform
P„, dadurch, dass man blos die Elemente h und k gegen einanden austauscht.
AkBkC, vsrobei w^ir durch a und a die jeweilig der Gruppe angeDemgemäss ist: r^,
Senkungen
andeuten.
hörige Anzahl der
Sind die aus den Partialgruppen Ah, AB, AG, hC, BC, kC zu gewinnenden Senkungen
in der Anzahl y vorhanden, so wissen wir, dass y zu « und a in gleicher Weise als gemeinentspricht ein

(1)

=

:

=

schaftlicher Bestandtlieil angehört.

Ist

die

e

Anzahl der

B

in

enthaltenen

Elemente

,

und

findet

man

unter

diesen

Elementen
?n


höhere Elemente

als k,

w

tiefere

Elemente

aJs h;

(2)

so erhält

man vor Allem:
e

Man

findet für

h^k

=

j)i-\-ic


=

7)1'

+ w'.

(3)

aus der Partialgruppe hBk:

(die

Anzahl Senkungen) := l-{-w + 7n',

somit:
a

= -(-\-m'-\-w+l

und eben so a'=Y + ">' + "*,

(4)

hieraus
a

dem

zufolge hat


+a =

2-(-\-{iD

+ m) + {w' + m') + l =

2(-i

+ e)+l,

(5)

man:

(-ly X

(-ir- (-ir^'=-i,

(6)

wodurch besagt wird, dass die den einander zugeordneten Gruppen P„ und P^, entsprechenden
1)' und (—1)"' auf entgegengesetzte Vorzeichen deuten.
(
Aus r Elementen erhält man r! Permutationen. Bezeichnet man mit a, ß, y» 8, s.
die

Potenzen




.

den aufeinanderfolgenden Gruppen zugehörigen Anzahlen der Senkungen, so
DeDkachriften der mathem.-natarw. Cl. XXVII. Bd.

Abhandl. von Nichtmitgliedcrn.

erhält
fc

.

man


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at

Lorenz Zmurko.

74
die

diesen

Gruppen entsprechende aus

bestehende Zeichengruppe Z^ im

Vorzeichen


r!

Folcrenden:
Z,

(7)

und

dies ist die zu r

= (-1)%

(-

(-1)'\

{-l)\ {-!)%

l)\

.

.

.

Elementen gehörige combinatorische Zeichengruppe.

So erhält man für die Elemente 1,2, 3 die Permutationen: 123, 132, 213, 231, 312,

321, welchen der Reihe nach die Senkungsanzahlen 0, 1, 1, 2, 2, 3 entsprechen.
Dem gemäss ist:

++-;

^3= +
und

Weise:

in gleicher

2r,

(8)

=

^

Z,

;

=

+ -.

Weise eingeleitete Aufstellung der Zeichengruppe Z^ ist bei einem nur
es erscheint daher ein Verfahren sehr wünschensetwas höheren Zeiger r sehr mühsam

werth, nach welchem man mit Umgehung der Auszählung der Senkungen jede beliebige
Die

in dieser



Zeichengruppe Z^ unmittelbar hinzuschreiben im Stande wäre.
Die Aufstellung
Iliezu verhilft uns folgende Consideration
:

tionen aus r Elementen in der Anreihung derselben

Gruppe

von

bietet uns r Partien

je (r



1)!

aller

möglichen Permuta-


von der niederen zur nächst höheren

Gruppen

dar, welche beziehungsweise mit den

nachdem solche zur 1'"°, 2""", 3"°, r'"" Partie gehören.
Die zu irgend einer etwa zur s*"" Partie gehörigen Gruppen gehen Glied für Glied in die
zur (s+l/'"' Partie gehörigen Gruppen über, wenn man in jeder Gruppe der s'" Partie blos
Elementen

1, 2, 3,

.

beginnen, je

.r

.

und (*'+l) ihre Plätze wechselseitig austauschen lässt. Es sind somit die
Gruppen einer jeden, etwa der s'" Partie, Glied für Glied sowohl den Gruppen der unmittelbar
vorangehenden, als auch den Gruppen der nächstfolgenden Partie zugeordnet, und zwar im

die

Elemente

s


Bezug auf das Elementenpaar

ersten Falle in

Elementenpaar
diejenige,

i-fl.

s,

welche der

Man

(s



1),

*

erhält somit aus der der

(.s-l-l)'*'"

— im zweiten Falle


6'^°

in

Bezug auf das

Partie angehörigen Zeichengruppe

Partie angehört dadurch, dass

man den sämmtlichen

zur *'"

Partie gehörigen Zeichencomplex entgegengesetzt anschreibt.

Die zur ersten Partie gehörigen Gruppen beginnen sämmtlich mit dem Elemente 1, und
bieten nach einander dieselben Senkungszahlen und dieselbe Zeichengruppe, welche man aus
den zu

2, 3, 4,.

.

.

(r




tionsformen gewinnt.
mit

dem Symbol

1).

?•,

oder auch aus den zu

Demgemäss können wir

Z,_, bezeichnen,

und

1, 2, 3, 4,

.

.

.(/•



1)

gehörigen Permuta-


die zur ersten Partie gehörige

in weiterer

Folge die zur

1"^",

Zeichengruppe

2'™, 3"^V

gehörigen Zeicheugruppcn durch die Symbole:

{-iyz,._„ {-i)'z^_,. {-\fz^_,,

^_ly--•z,._,.

(-ir'z._,

ausdrücken und schliesslich folgende Relation anschreiben:

(^)

Z,=

(-lj"^._,-f-(-l/^._,

+ (-l)'-'Z,_,+


.

.

.

.

+(_l)^-^,_„

.?•"="
.

Partie




;

:

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at

Theorie des Grössten und Kleinsten der Functionen

Beitrag zur

dem gemäss


erhält

75

etc.

mau

^.= +;

^2=(+)-(+)- + -;
^3=(+— — (+—) + + — = +
++—
+
+ + -)-(
^-.=( +
++-) + (+
++
=+
++
++
++
Z^^Zj^ — Z^ + Z^ — Zi + z, &.
(

)

)


++-)=

+ + -)-(-+
++
+

(^'-^

;

Bei der Austheilung der Vorzeichen an die einzelnen Permutationen können wir die

in

(10) angedeutete Vermittlung der Klammerfassungen ausser Acht lassen, und den stufenweisen Fortgang bei der Aufstellung der Zeichengruppen in Gedanken festhaltend, unmit-

telbar diejenige

Zeichengruppe niederschreiben, welche zur verlangten Anzahl von Elementen

hingehört.

Auf Grund der Gleichung

(9) gelangt

man

A = ajn\-^a^_^{m — l)!-|-a„_.(»i — 2)!-f-


für

.

.

.

wo ganz

-\-a^.r\

allgemein a3<5!

(11)

zur folgenden sehr einfachen Relation:

(Schlusszeichen von

wo

A

Anfangsgruppen)

vorkommenden a

a diexVnzahl der ungeraden in (11)


^—

bedeutet,

r

(

1)-'

(12)

,



und unter

i

die grösste in



enthaltene ganze Zahl verstanden wird*).

Es

B.


ist z.

12654

= 101.5!

+

2-1.4! -f 5.3!

= — — 1)^ = — — 1)^^ —
',+3

(Schlusszeichen von 12G54 Anfangsgruppen)

Es

ist

wegen

(

(

1.

(11):

A + =ajn\-^a^_,{m-\)\ +

\

.

hiemit:

(Schlusszeichen von (^1-f-l) Anfangsgruppen)

.

.

+«,r!

.

-^

1.1!

= — — l)°+'+y|=r — — 1)°+^
(

(

und
(Schlusszeichen von yl Anfangsgruppen)

^,+1


.^

vSchlusszeichen von (^-f 1) Anfangsgruppen

Hieraus geht hervor, dass das A"^ Vorzeichen mit dem nächst folgenden übereinstimmt
oder nicht, je nachdem



i

ungerade

Im Allgemeinen wechselt
Zeichenpaar

(

)

oder

gerad

sich gestaltet.

der Zeichengruppe

in


regelmässig ab.



das Zeichenpaar (-t--f)

Die Ausnahmen hievon sind

mit

dem

mittelst (13) leicht

zu

eruiren.

*)

Ebenso könnte man
und

in

die möglichst kleinste ganze Zahl, welehe

Folge dessen die Relation

—+—

,

I

=

r

den Werth von

~ in

sich enthält, mit

dem Symbol

einräumen.

k*

J bezeichnen,

„.


:

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at

Lorenz ZmurJco.


76

§•

Über

ti

combinatorische Determinante.

die

Zu einem Tableau von

3.

Zahlen, welches wir uns aus n Horizontalreihen von je

n'

Zahlen, oder auch aus n Verticalreihen von je n Zahlen zusammengesetzt vorstellen,

könnten wir uns folgender symbolischer Bezeichnung bedienen:
(11) (12) (13)....

(bO

(21) (22) (23).... (2.0
;i)


(31) (32) (33).... (3^)
(nl) («2)

in

welchem

die einzelnen

zwei

.

(7m),

.

in eine

aufhält.

Die

und

man

Zahl zu suchen


zeigt an, in welcher Verticalreihe

diesem Zahlentableau

bezeichnen, dass

runde Klammer gefassten Zeigern

der erste Zeiger der Horizontalzeiger,

ist

zeigt an, in welcher Horizontale die betreffende

heisst der Verticalzeiger

(2)

mittelst je

.

Von Links nach Rechts gehend,

dargestellt sind.

und

Zahlen


(?i3)

entsprechende Determinante

das entsprechende Zahlentableau

einschlicsst.



durch

kennzeichnen, und durch das Symbol

s|

der zweite Zeiger

betreffende

pflegt

\

diese Determinante symbolisch

diejenige Determinante bezeich-

nen, welche einem, aus (1) dadurch hervorgehenden Zahlensystem angehört, dass
alle


Zahlen weglässt, denen r

Dem

als

Zahl sich

man dadurch zu

zwischen zwei verticalen Linien

Der kürzeren Schreibweise wegen wollen wir
<

die

ist;

man

in (1)

Horizontal zeiger oder s als Verticalzeiger angehört.

gemäss schreiben wir folgende Gleichungen an
(11)(13)(14)...(1«)

(ll)(12)(13)...(bO

(21) (23) (24)... (2«)
(3)

(21)(22)(23)...(2w)
(41) (43) (44)... (4??)

(?j)(n2)(?i3).

.

.(rä^)

(nl)

Durch das Symbol

man

durchgeheuds den Ilorizontalzeiger

Durch das Symbol

(«4).. .(nn)

wollen wir den Werth andeuten, welchen die zu (1) gehörige

Determinante annimmt, wenn

(4)


(?i3)

< r^ s

Determinante aimimmt, wenn

geheuds den Verticalzeiger

i

in

der letzteren an die Stelle des Horizontalzeigers r

s einführt.

wollen wir den Werth andeuten, welchen die zu (1) gehörige

man

in

s einführt.

der letzteren an die Stelle des Verticalzeigers r durch-


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at
77
Beitrag zur Theorie des Gr'össten und Kleinsten der Functionen etc.


Durch das Symbol

\'r\

n

\

Determinante annimmt, wenn
diese

Weise etwa das Symbol

deuten wir denjenigenWerth an, welchen die zu (1) gehörige

man

in

derselben den Verticalzeiger r unterdrückt, und auf

das Symbol

isr) in

übergehen

{s)


dann die Rede sein, wenn überhaupt die Symbole (1),
laufenden Untersuchung einbegriffenen Grössen deuten.
Die

zum Tableau

gehörige Determinante

(1)

n\ Gliedern, welche aus

permutirt,

und

stehenden

n\

§.

(2), (3),

erhält

>
|

|


.

.

Ilievon kann jedoch nur
.

in)

man

auf gewisse in der

als eine

Summe

von

dem Producte:
(11) (22) (33) (44)...

man

hervorgehen, sobald

lässt.

in


M

(5)

demselben blos die Verticalzeiger auf

die Horizontalzeiger an ihren Plätzen belässt,

Gliedern

der

Reihe

nach jene Vorzeichen

und

alle

möglichen Weisen

schliesslich

den so ent-

wie

in


ertheilt,

solche

der

2 (7) (10) besprochenen combinatorischen Zeichengruppe auf einander folgen.

Beispielsweise erhält

man:

= (ll)(ll)-(12)(21)'
= (11) (22) (33) - (11) (23) (32) - (12) (21) (33) + (12) (23) (31) + (13) (21) (32)
{'P'j

j

p1

-(13)

Man würde

zu demselben Resultate gelangen,

wenn man

ticalzeiger blos die Horizontalzeiger permutirt hätte.


in (5) mit

Daraus ersieht

man

(6)

(22) (31).

Belassung der Verauch, dass bei der

Bildung eines beliebigen Gliedes der Determinante die Horizontal- und Verticalreihen des
Zafelensystems (1) blos mit je einem einzigen Bestandtheile betheiligt sind.
Die sämmtlichen aus den Verticalzeigern gebildeten Permutationsformen zerfallen mit

Rücksicht auf zwei ins Auge gefassten Verticalzeiger h.,k in ^_n\ Paare von je einander
zugeordneten Gruppen. Jedes dieser Paare trägt zur Bildung eines entsprechenden Gliederpaares in

(

I

1

bei,

von je zwei einander zugeordneten mit entgegengesetzten Vorzeichen


versehenen Summanten.
In diesem Sinne erhält

man

aus den im

§.

2 erwähnten

Gruppen P„ und

P„, die ent-

sprechenden mit Rücksicht auf die Verticalzeiger h und k einander zugeordneten Summanten
S^i S^'

im Folgenden:
S^

wo

die unter A, P,

= {-iyA{h'h)B(kk)C;
C

S^.=={—lT'A(Jik)B{kh)C


gelegten Schlangenstriche andeuten

,

(7)

dass die in dieser Partialgruppe

enthaltenen Verticalzeiger die entsprechenden Horizontalbegleiter bereits erhalten haben, und
je in eine

Aus

runde Klammer gefasst sind.
(7) erhält

man:
S,

+ S^. = {—lyABC

(h'h) {k'k)
\



{h'k) (k\) [h

(8)



Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at

Lorenz Zmiirko.

78
Diese

Summe

verschwindet in folgenden vier Fällen:
1.
-)

Wenn man

in derselben h

k

an die Stelle von k setzt;





Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at

Beitrag zur Theorie des Grössten und Kleinsten der Functionen


und hieraus:
1

n)

etc.

79


::

.

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at

Lorenz Zmurko.

80
und somit allgemein:
a^

(20)

= \l[7"^\

rp"

:


Der vorstehenden Formel zu Folge haben
Coefficienten-Determinante zum
dem Nenner hervor, wenn man

— der jedesmalige Zähler geht aus

gemeinschaftlichen Nenner
in

spielenden Unbekannten die

alle in (16)

den Klammerausdrüeken des Nenners den entsprechenden

Verticalzeiger unterdrückt und etwa statt {rs) den

Ausdruck

(r) schreibt.

sub (40) vorgeführten Gleichungen gehen aus den hier sub (16) angeführten
(wi)
setzt, und dann an die Stelle der Symbole
(3)
(21) hervor, wenn mau (1)
(2)
(11), (22), (33),. .(?wm) die Differenzen: [(ll)—^], [(22)— ä), [(So)—*], ...[{mm)—s\

Die im


§. 1

=

=

=

.

.

.

=

=

.

schreibt.

Auf Grund
in ein

nach

s


dieser

dem

to'""

Annahme geht

1

[in Folge ihres ersten Gliedes
1

Grade angehöriges Polynom über, und

{

(22)

die Determinante

'l

1

=

^"'

+ K-.s"'-' + b„,_,s-' +


.

.

.

lässt sich

b,s'

etwa so schreiben

+ h,

Die sämmtlichen Zähler der a^aoO^. .a„, erhalten wegen (21) (20) (19) Nullwerthe, da
a3=. .^a„,
aber wegen der zweiten Gleichung sub (38) §. 1 die Relation ai=:ao
unstatthaft erscheint, so kann die diesfällige Auflösung der Gleichung (40) nur dadurch dem
.

=

.

=

Widerspruche entgehen, wenn man durch schickliche Wahl der 5-Werthe das Nennerpolynom
(22) nöthigt,


den Nullwerth anzunehmen. Es

ist

somit die Relation:

rr1-o>

(23)

die

zur Bestimmung der s-Werthe dienende Gleichung, welche bereits im

§. 1

sub (47)

besprochen wurde.

Über

die Functions-Determinante.

Denken wir uns aus dem Tableau

(1)

ein anderes


dadurch abgeleitet, dass man ganz

allgemein setzt:

-

[r6)-[Ka^)
(24)

wo a und

X

^^^_^

,

gegebene Functionen von x vorstellen. Hiedurch erhält man folgendes Tableau

(Xa,), (^a,)<'),

(X«,)'-^)

.

.

.

(X«,)(''-)


(25)
(Xa„), (Xa„)"), (Xa„)'--')...(XaJ'-"

dessen Determinante wir in analoger Weise mit

dem Symbol

>

<
|

andeuten.


Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at
81
Beitrag zur Theorie des Grössten und Kleinsten der Fanction''n etc.
Füi" {ji^-2) erhält

man

{la,){la,r

r

aus (25) mit Ilücksicht auf die entsprechendt! Deteniiinauto

= )m,




ila.;)''^

{Xr,,)(>)

{\a,)

=

\a, (ka<^^

:

+ X'-'a.) — (X«'/' + X'"«,) la,

i-^)

(}.a,)i}.a,f

odci
C^")
(1)

(>.)

Die unter dem rechten Klammerarme angehängten Zeiger

im Functionstableau mit a bezeichneten Functionen mit

werden

X

und

(X)

oder mit

deuten an, ob die

(1)
1

multiplicirt gedacht

sollen.

Aus

(27) ersieht man, dass für den dort angedeuteten Fall die mit beliebigem X versehene

mau

Determinante erhalten wird, wenn

Wir vermuthen,

=


dass dieses Gesetz für beliebige

bewähren wird, und

Giltigkeit

die zu X

n1

=



1

seine

[

n)

1

*)

(•is)

X"

(1)

Induction wird das Gesetz in (28) erwiesen sein, sobald wir

gezeigt haben werden, dass es für den Fall

den Fall ii^vi

multiplicirt.

Ausdehnung des Fuuctionstableau's

w
Auf Grund der höheren

X-

Gleichung ausprägt:

sich in folgender
1

gehörige Determinante mit

l

n=^m

gelten muss,


wenn man

seine Giltigkeit für (29)

bereits als erwiesen voraussetzt.

Behufs dessen hat man wegen (13) und (24):

= {Im)

+ (2;«)i

|i
I

Da

+ (mm)
W

(M

aber die Determinante \m\

f

)

w


(X)

zu einem Functionstableau gehört,

\

m

(

(

welches aus (25)

(>.)

durch "Weglassung der

we""'

Verticalreihe und der

Determinante für beliebiges r

dem

Fall n=:.m




r"^"

1 an,

Horizontalreihe entsteht, so gehört diese

und mau hat

(h^r

Hypothese (29) gemäss

ym~\

(31)
(Ij

(>•)

Setzt

man Kürze

G = Xf"'-''a,

";

halber:

h("'70 X<"'--'«("+


.

.

.

^

(:-i) X'»a;»

-'=

—piV = ("•-')

(("zl)

a^r" '>^"""%Z

Während Hesse seine Untersuchung auf dieses Gesetz zu stützen unternimmt, spricht
Worten aus: „Ich erinnere mich nicht, dieses Gesetz irgendwo gelesen zuhaben." Da
jetzt der Öffentlichkeit nicht übergab, so glaube ich

(32)

er sich über dasselbe mit folgenden
er seinen eigenen

Beweis liievon


dieses Satzes in dieser .\bhandlung niederlege.
Denksthriflcn der nialhem.-naturw. CI.

XXYII. Bd.

bis

hiedurch hinlänglich gerechtfertigt zu sein, dass ich meinen eigenen Beweis

Abh;indl. von Nlchtmitgliedern.

1


:

.

Digitised by the Harvard University, Download from The BHL www.biologiezentrum.at

82

L.

(33) so erhält

Zmurko.
man

und Kleinsten der Functionen


Beitrag zur Theorie des Grössten

(X«,)^"-"

=

Xflf'»-''

+ G,

somit aus (30), (31):
r^ni

(X«;.'"-"

(34)

+

=

(?) X'"-'

(>)

Aus

X"


a!:"-"

man

(3f

aber für

X=l,

oj."

/

+

m

(1)

(24) hat

(I)

^''= (rv),

a^"'~''

= (rm),


hiemit auch:

(rm)
(1)"

(13), (14)

(3'2),

GX"

(1)

«["'-'Y'"'

und ebenso wegen

(1)

und (11):
:

I

l

I

fm-1)


in)

('"z!)^''"~'''^"'~'
"*
I

etc.

J

i

l„,

(I)



^„._i^j^(,„_,,^,
r) i m
.



{(10'

+ (20

'


{Vlr\{
(1)

(1)
y

= [(rl)
,_n

(36)

^O»-,.)

X—

/

,„|

^= (in

y

— 1)

m
(1)

= 0.


i-'^
(I)"

und (36)

Schliesslich erhalten wir aus (34) mit Hilfe (35)
1

m

1



^1 .—

-»(

(37)

Das
für

n^=m

in (28) ausgeprägte Gesetz gilt also in der



1


That für n^=vu sobald man seine (xeltung

annimmt, zum Beweise, dass es für jedes ganze positive n gelten muss.



×